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2008

Hornets-Sommer-Cup
am Samstag, 5. Juli und Sonntag, 6. Juli 2008
auf dem Sportplatz in Altenbruch

Nach einer wettertechnisch relativ bescheidenen Woche und 24 Stunden Dauerregen am Freitag, begann der Samstag, der erste Tag des Hornets-Turniers, sehr verheißungsvoll mit einem fast wolkenfreien Himmel. Um 10 Uhr sollte es auf dem Sportplatz in Altenbruch losgehen, doch bezüglich des Spielbetriebes war noch nichts vorbereitet. Durch den verregneten Freitag waren noch keine Linien auf den beiden Plätzen, von denen auch nur einer mit Toren ausgestattet war. Durch zusätzlich auftretende technische Probleme (auf den vollautomatischen Spielplan + Tabelle  konnte nicht zugegriffen werden) und nicht vorhandene Ausrüstung (Mikro, Zelt, Strom) bei der Turnierleitung, verzögerte sich der Turnierbeginn um mehr als eine Stunde.

 

Nick

Kurz nach 11 konnte es dann endlich losgehen. Wir trafen zuerst auf unsere alten Bekannten von der Ostfront Huchting, die noch nicht ganz wach zu sein schienen. Ohne größere Gegenwehr seitens der Huchtinger, kamen wir zu zahlreichen Torchancen und nutzten immerhin sechs davon. Arne, Nick und Michi konnten sich jeweils ein Doppelpack anschreiben lassen. Michi erzielte dabei seine Treffer Nr. 97 und 98 für die Eintracht.

Als zweiter Gegner stand Inferno Bremen auf dem Plan. Die Bremer verlegten sich auf pure Defensivarbeit und hielten dagegen. Durch Michi und Arne gingen wir jedoch innerhalb von vier Minuten in Führung und kurz vor Schluss sorgte Michi mit seinem 100. Tor für den Endstand von 3:0.

Die Old Tigers hatten ein paar junge und schnelle Spieler dabei, die aber meistens die Pässe ihrer Kollegen nicht bekamen, da wir schon früh störten. Michi sorgte für eine schnelle Führung, bevor er STO das 2:0 per Ecke auf den Fuß legte. Arne machte nach einem Steilpass und einem beeindruckenden Sprint das 3:0 und sein viertes Tor an diesem Tag.

Die auf dem Papier „leichteren“ Gegner hatten wir also sicher hinter uns gebracht. Nun kamen die drei dicksten Brocken des ersten Spieltages. Die Red Devils, die von Turnier zu Turnier besser wurden und uns zuletzt sogar besiegt hatten, gerieten nach nur 20 Sekunden in Rückstand. Einer der in schwarz-gelb spielenden Teufel hatte versucht, Michi an der Mittellinie auszuspielen, blieb an ihm hängen und musste zusehen, wie Michi noch zwei weitere Devils stehen ließ und den Ball ins Tor beförderte. Danach entwickelte sich ein recht gutes und kampfbetontes Match, in dem wir unsere Chancen ebenso wenig zu nutzen wussten, wie die Red Devils. Das Spiel endete also 1:0 für uns.

Die Aliens sind auf dem Kleinfeld besser als in der Halle und hatten bis zu diesem Zeitpunkt, genauso wie wir, noch keinen Punkt abgegeben. Dass dieses Spiel vom Kampf geprägt sein würde, war wohl allen Beteiligten vorher klar. Nick brachte uns mit seinem dritten Treffer nach vier Minuten in Führung und wir versuchten, das Ergebnis zu verwalten. Zwei Minuten vor dem Ende fanden die Aliens allerdings eine Lücke und glichen aus. Das 1:1 ging in Ordnung und bedeutete für beide Mannschaften den sicheren Einzug ins Viertelfinale.

Der letzte Gegner des Tages war der Gastgeber - das Team der Werder Hornets. Diese hatten schon zwei schmerzliche Niederlagen im Rennen um die ersten vier Plätze einstecken müssen. Das Auftaktspiel ging mit 0:4 verloren. Und das ausgerechnet gegen die Erzrivalen der Red Devils. Nachdem Michi wie so oft für die Führung sorgte, drückten wir auf das 2:0, das Arne mit seinem fünften Tor des Tages markierte. Die Hornets gaben sich jedoch nicht auf und erzielten durch einen perfekt abgeschlossenen Konter den Anschlusstreffer. Fast direkt im Gegenzug machte Michi mit dem 3:1 alle klar und ließ uns auf Platz 1 der Gruppe B übernachten.

Hatten wir am Samstag noch Personalnot zu beklagen, so hatten wir am Sonntag zwei Auswechselspieler zur Verfügung. Gegen Green Thunder wollten wir unser Schützenfest fortsetzen und unseren ersten Platz sichern, doch irgendwie kam es anders. Ein 4-jähriger Junge namens Anakin, der am Ende mit 12 Buden Torschützenkönig des Turniers war, sollte zunächst sein Tor bekommen, bevor wir loslegten. Dieser Prozess zog sich jedoch in die Länge und als er endlich traf, hatten wir nicht sehr viel Zeit. Wir führten bald mit 2:1, bekamen den Ball aber nicht öfter über die Line, da die Gegner sich hinten verschanzten. Durch eine kleine Unachtsamkeit in unserer Abwehr kamen Anakin & Co. auch noch zum Ausgleichstreffer, dem wir nichts mehr hinzuzufügen wussten.

Sofern die Aliens nicht auch noch ein Mal unentschieden spielten, würden wir also auf Platz zwei landen. Bei einer hohen Niederlage gegen unseren letzten Gruppengegner und direkten Konkurrenten aus Sahlenburg, konnten wir sogar noch auf den dritten Rang abrutschen. Das Spiel hatten wir ziemlich gut im Griff und unsere Defensive arbeitete sauber. Es war ein Spiel für die Doppelpass-Orgien von Hasi und Michi, die die Abwehr der Sportfreunde mit ihrem schnellen Spiel öfter in Schwierigkeiten brachten. Als Hasi dann zu seiner hundertprozentigen Chance kam, nutzte er diese zum 1:0 Siegtreffer.

Am Ende der Vorrunde belegten wir hinter den Aliens und vor den Sportfreunden Sahlenburg und den Red Devils den zweiten Platz der Gruppe B.

Im Viertelfinale trafen wir auf den Vierten der Gruppe A, der zu unserer Überraschung Rebeccas Treue Riege war. Es ist immer am schwersten, gegen Freunde und Bekannte zu spielen. Die Treue Riege kennt unsere Spielweise sehr gut, was wir zuletzt 2005 zu spüren bekamen, als wir durch einen Freistoß in Rückstand gerieten und die Mauer der Riege nicht mehr knacken konnten. Unsere Freunde waren nun, drei Jahre später, besser besetzt und hatten mit Christoph Magnus (von den Langen Schlangen Northeim) einen Gastspieler, der auch noch mit einem erhöhten Alkoholpegel gefährlich war. Nach einigen ausgelassenen Möglichkeiten für uns, konterte die Treue Riege und tauchte immer wieder gefährlich vor unserem Tor auf. Magnus bekam den Ball kurz vor dem Ende gar von Hasi in den Lauf gespielt, der ihn übersehen hatte und eigentlich Markus anspielen wollte. Ganz allein vor unserem Tor vergab er jedoch auch diese Gelegenheit zum zweiten Triumph der Riege über uns. Es blieb beim 0:0 und wir mussten ins 9-Meter-Schießen.

Es fing gar nicht gut für uns an, denn Michi, unser erster Schütze, schoss mit Gewalt daneben. Die Riege traf. Claas H. trat als nächster an und vergab ebenfalls. Zu unserem Glück verpasste auch der gegnerische Schütze die einmalige Gelegenheit und Hasi bekam die Chance, wieder auszugleichen. Sicher wie eh und je verwandelte Hasi den Strafstoß und hielt die Entscheidung offen. Der dritte und letzte Schütze der Treuen Riege hätte nur noch einschießen müssen und hätte so das Ticket fürs Halbfinale gebucht. Patrick Mentz schoss den Ball unerreichbar für Dominique gegen den Pfosten und auf einmal war alles wieder möglich. Nun ging das Schießen in den Sudden-Death-Modus und der erste Fehltritt würde das Aus bedeuten. Nick schoss den Ball ins Eck, trocken wie immer. Wenn die Riege nun patzte, waren wir im Halbfinale. Norman Velte verschoss und schickte uns in die nächste Runde.

Im Halbfinale trafen wir zum zweiten Mal an diesem Tag auf die Sportfreunde Sahlenburg und die Partie verlief ganz ähnlich wie in der Gruppenphase. Michi und Hasi machten das Spiel, wir ließen nur wenige Tormöglichkeiten zu, die Dominique alle parierte. Letztendlich war Hasi wieder der entscheidende Mann und sorgte für einen 1:0 Sieg über die Sportfreunde.

Hasi_SFS
Da staunt Oliver Kampf von den Sportfreunden Sahlenburg nicht schlecht über Hasis Sprungkraft im Halbfinale.

Während des Spiels um Platz 3 fing es plötzlich an, in Strömen zu regnen und auch im Finale hörte der Guss nicht auf. Im Endspiel standen wir den Randoms gegenüber, die sich 2007 noch FC Chelsea nannten. Damals schieden wir im Halbfinale durch ein 9-Meter-Schießen aus und holten anschließend den dritten Platz, während der FC Chelsea das Turnier gewann.

Regen
Spieler der Treuen Riege und der Eintracht suchen Schutz vor dem unangenehm kalten Regen während das Spiel um Platz 3 läuft.

Anders als im Vorjahr, hatten die Gegner die Torchancen und wir beschränkten uns aufs Kontern. Allerdings kann man die Möglichkeiten der Randoms, bis auf zwei, nicht als Großchancen werten. Es waren viele Schüsse aus der zweiten Reihe dabei, da die Gegner selten in unseren Strafraum vordringen konnten. Sandrino Schulz hatte mit zwei Außennetz-Schüssen die besten Chancen. Wir hatten ebenfalls nur zwei größere Gelegenheiten. Ein Mal bekam Claas V. den Ball vor die Füße, als er mutterseelenallein vor dem gegnerischen Keeper stand. Gerade als er schießen wollte, kam Sandrino Schulz und fälschte den Ball zur Ecke ab. Das andere Mal schlitterte ein Schuss von Patrick Mentz, den wir uns von der Treuen Riege ausgeliehen hatten, knapp am Tor vorbei. Das Spiel endete wieder 0:0 und das Glück musste nun im 9-Meter-Schießen entscheiden.

Paddy_Chance_Finale
Paddy Mentz (ganz links) mit einer riesigen Chance zum 1:0 im Finale. Der Keeper kann dem Ball nur hinterher sehen, der das Tor um Haaresbreite verpasst.

Die Randoms begannen und trafen. Michi traute sich wieder, als erster zu schießen und schoss den Ball wieder mit Gewalt – nur dieses Mal in den Winkel. Die Randoms gingen erneut in Führung, bevor Patrick Mentz wieder ausglich. Auch der dritte Schütze der Titelverteidiger war sicher und Hasi traf zum 3:3. Tim Uppendahl traf als nächster für sein Team, bevor STO seinen Strafstoß zum 4:4 verwandelte. Beide Teams hatten noch einen letzten Schützen, bevor es ins Sudden-Death gehen würde. Sandrino Schulz trat an und Dominique parierte. Jetzt konnte Claas V. alles klar machen. Der schoss jedoch genau in die Mitte und der Torhüter lenkte das Ding über die Latte. Nun war jeder Fehler der letzte, wenn die andere Seite traf. Die Randoms legten vor und Markus musste treffen, um uns im Rennen zu halten. Es war kein schlechter Schuss, doch der Ball prallte von der Unterlatte nicht ins Tor, sondern knapp vor die Linie. Somit war der alte auch der neue Titelverteidiger und wir mussten die Revanche vertagen. 2009 können wir es noch mal probieren…

Paddy_9m
Mit entschlossenem Blick knallt Paddy Mentz seinen 9-Meter ins Eck.

Am Ende standen, wie im Vorjahr auch schon, keine Niederlagen und die meisten Siege zu Buche und wir kassierten von allen Mannschaften die wenigsten Gegentore. Leider hatten wir auch die meisten Unentschieden auf dem Konto. Eine alte Krankheit, die uns immer wieder Punkte kostet und die uns von einem Penalty-Schießen zum nächsten treibt.

Auf das Torverhältnis von 21:4 in elf Spielen, können wir zu recht stolz sein. Acht Treffer markierte Michi, gefolgt von Arne mit fünf, Nick mit drei, Hasi mit zwei und STO, Claas H. und Claas V. mit jeweils einem Tor.

 

9-Meter-Schießen (O = Verwandelt, X = Verschossen)


VIERTELFINALE
Schützen

Michi

X

Claas H.

X

Hasi  

O

Nick

O

FINALE
Schützen

Michi

O

Paddy Mentz

O

Hasi  

O

STO

O

Claas V.

X

Markus

X