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2009

GWDS Cup
am Samstag, 13. Juni 2009
in Kuhstedt

Am bis dahin einzig sonnigen Junitag wollten wir also zum ersten Mal beim Turnier der Green White Divine Supporters aus Gnarrenburg antreten.

Die knappe Autostunde sollte mit zwei Fahrzeugen in Bülkau beginnen, doch Dominique blieb lieber noch ein paar Minütchen im Bett liegen und verpasste seinen Zug von Cuxhaven nach Otterndorf. Hasi, der eigentlich Arne, Markus und Dominique mit nach Bülkau bringen wollte, musste nun über Cuxhaven fahren, "The Dome" dort einsammeln und sich über die Autobahn nach Kuhstedt durchschlagen. Michi, Kilian, Paddy und ich machten uns indes auf den geplanten Weg über Lamstedt und Bremervörde.

Nach besagter Stunde kamen wir sogar ohne große Suche am Ziel an und ich setzte die Jungs schon mal am Sportplatz ab. Ich musste noch "Quick Nick" vom Bahnhof in Stubben abholen. Zu unserem Glück verschob sich der Start des Turniers um ca. 15 Minuten und so kamen Nick und ich trotz erheblich verdichtetem Straßenverkehr durch Schönwetterfahrer noch rechtzeitig zu unserer ersten Partie. Hasi, Arne, Markus und Dominique waren inzwischen auch anwesend und wir mussten auch gleich ran.

beim Umziehen

Unser erster Gegner waren die Green Devils, die wir bereits im Februar beim Hallenturnier der Werder Ritter kennen gelernt hatten. Arne sorgte nach ca. drei Minuten für die Führung, bevor Paddy diese relativ schnell ausbaute. Die Green Devils bemühten sich und kamen auch zu der einen oder anderen Tormöglichkeit, die unser noch nicht vollständig anwesende Keeper Dominique jedoch irgendwie abwehren konnte. Nach etlichen, erfolglosen Angriffen traf Hasi mit seinem 100. Treffer für Eintracht Hadeln zum 3:0 Endstand.

Als nächstes warteten Lebenslang Grün-Weiß auf uns. Das hauptsächlich aus Mädchen bestehende Team spielte gut mit. Jana Koehle vom ATSV Scharmbeckstotel leitete immer wieder Gegenangriffe ihrer Mannschaft ein. Michi sorgte allerdings mit einem Doppelpack nach ca. fünf Minuten für klare Verhältnisse. Kilian und Paddy machten schließlich den 4:0 Sieg für uns perfekt.

Unser stärkster Konkurrent um die Tabellenspitze stand als drittes auf dem Plan. Die technisch starke Truppe von TG Hopfenheim hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings schon zwei Unentschieden hinnehmen müssen und wir hätten uns theoretisch sogar eine Niederlage erlauben können. Hopfenheim nutzte nach drei Minuten eine kleine Ungereimtheit in unserer Abwehr und ging mit 1:0 in Führung. Wir machten nun mehr Druck und kamen zu zahlreichen Chancen, von denen Hasi nach gut sieben Minuten eine in ein Tor umwandelte und uns so einen Punkt sicherte.

Mit drei Siegen in den kommenden drei Gruppenspielen konnten wir nun den Gruppensieg klar machen.
Die Vorwohlder Jungs sahen sich, um es kurz zu machen, der Treffsicherheit und dem Durchsetzungsvermögen eines Paddy Mentz nicht gewachsen und so erzielte dieser einen lupenreinen Hattrick. Die in rot spielenden Vorwohlder Jungs mussten sich mit 3:0 geschlagen geben.

Der WFC Bremerhaie schienen die erfahrensten Fußballer der Gruppe zu sein und hatten, wie auch die anderen Mitstreiter, lediglich zu viele Unentschieden auf dem Konto. Hasi zauberte uns mit zwei sehr ansehnlichen Toren eine 2:0 Führung herbei und Paddy machte bald darauf den Sack zu.

Grenzenlos hieß der letzte Gruppengegner, der bei einem Sieg oder Unentschieden auf Kosten des Weiterkommens der Bremerhaie ins Viertelfinale eingezogen wäre. Diese wünschten uns natürlich viel Erfolg und sahen, wie Paddy ziemlich humorlos zum 1:0 einschoss. Hasi sorgte mit seinem zweiten Doppelpack für Freude auf Seiten des WFC und für unseren Gruppensieg.

Die Haie trafen als Gruppenvierter auf den Sieger der Gruppe A, die sich AGRAR und RÜSCH nannten. Diese hatten sich in ihrem letzten Gruppenspiel sehr unbeliebt gemacht, als sie die Li La Launekühe, ein Team, das überwiegend aus kleinen Kindern bestand, mit 11:1 abschossen, um später den Torschützenkönig in ihren Reihen zu haben. Die Bremerhaie waren darüber sehr erbost und nahmen sich vor, diese Unsportlichkeit zu rächen, indem sie die Favoriten aus dem Rennen warfen. Nach einem torlosen Match setzten sie den Plan in die Tat um und gewannen das Siebenmeterschießen, sehr zur Freude aller Zuschauer, mit 6:5.

Durch unsere Poolposition trafen wir im Viertelfinale auf den Vierten der Gruppe A: die Gastgebermannschaft der GWDS Gnarrenburg. Die Partie begann mit einem verhaltenen Abtasten. Einigen war wohl noch das 2:1 gegen die Gnarrenburger im Halbfinale des Werder Ritter Hallenturniers 2008 im Gedächtnis. Die GWDS drehten damals in letzter Sekunde das Spiel und verbannten uns ins "kleine Finale". Ich sorgte nach einem Querpass mit Seltenheitswert (er kam nämlich von Paddy) für die vermeintlich erlösende Führung. Die Gnarrenburger steckten jedoch nicht zurück und erzielten kurz darauf den Ausgleich. Paddy drehte nun auf und kam in typischer Manier zu seinen Treffern 8 und 9. Die Gastgeber gaben sich nun etwas auf und Arne stellte mit dem 4:1 die Weichen für das Halbfinale.

Im Halbfinale kam es zum Prestigeduell zwischen uns und den Werder Hornets. Unsere Zweitlieblings-Rivalen (Nr. 1 sind ja immer noch die Red Devils Cuxhaven) hatten noch eine kleine Rechnung mit uns offen, da wir beim diesjährigen Hallenturnier in Bederkesa mit einem Sieg über die Hornets deren Wanderpokalträume begruben. Gegen uns war die Truppe von Rosi Beckmann auch dieses Mal mehr als nur hoch motiviert. Es war ein offener Schlagabtausch und beide Torhüter konnten sich nicht über mangelnde Beschäftigung beschweren. Zu unserem Glück behielt Paddy im gegnerischen Abwehrgewühl die Übersicht und zog trocken zum 1:0 ab. Wenige Augenblicke baute Michi unsere Führung sogar noch aus. Die Hornets gaben jedoch nicht klein bei und kamen zum Anschlusstreffer. Danach begann ein Ansturm auf unser Tor, der uns etwas zittern ließ. In der letzten Spielminute rannte Martin Breitenstein auf unser Tor zu und stieß mit Dominique zusammen. Während die beiden verletzt am Boden liegen blieben, segelte das Leder auf unser Tor zu. Mich versuchte noch, mit dem Kopf zu klären, kam aber nicht ran. Der Schuss traf letztendlich die Unterlatte und der Ball sprang noch vor der Linie auf, bevor Hasi das Ding aus dem Gefahrenbereich drosch. Danach pfiff der Schiedsrichter die Partie ab und wir waren im Finale!

Im anderen Halbfinale trafen zwei unserer Gruppengegner aufeinander. Die Bremerhaie trafen nach ihrem Erfolg gegen AGRAR und RÜSCH auf die Green Devils, die sich mit 3:2 gegen Kersten Ellßel und Freunde durchgesetzt hatten. Nach einem 0:0 in der Gruppe waren die Haie im Halbfinale mit 2:0 nun deutlich konsequenter als die grünen Teufel.

Im Spiel um Platz 3 sorgten die Devils allerdings für eine kleine Überraschung, indem sie die Werder Hornets mit 3:1 schlugen.

Im Finale kam also wieder die Begegnung zwischen uns  und dem WFC Bremerhaie zustande. Das Spiel gestaltete sich etwas schwieriger als das Match in der Gruppenphase. Die Bremerhaie ließen zunächst wenig zu und kamen selbst zu zwei Torchancen. Michi glückte das wichtige 1:0 und die Haie öffneten ihr Spiel ein bisschen, sodass Hasi zum 2:0 treffen konnte. Last but not least kam sogar der etwas müde Nick zu seinem Treffer des Tages und stellte den 3:0 Endstand her.

Wir bekamen den sehr hübschen Wanderpokal der GWDS und eine Siegertrophäe für unsere nicht vorhandene Clubvitrine.

Einen etwas lächerlichen Beigeschmack bekam die Siegerehrung durch zwei fragwürdige Entscheidungen. Die Mannschaft von AGRAR und RÜSCH bekam die Torjägerkanone für ihren besten Schützen Torben Holsten, der durch den unsportlichen Auftritt im Spiel gegen die Kleinkindertruppe des Gastgebers auf insgesamt 19 Treffer kam. Zudem erhielt deren Keeper den Pokal für den besten Torhüter. Seine Leistung wurde lediglich anhand der Gegentore (zwei Stück) gemessen. Die Werder Hornets oder auch wir hatten einen wesentlich kompetenteren Goalie zwischen den Pfosten. Den Fairnesspokal bekamen die Jungs von TG Hopfenheim, die technisch gut und relativ fair aufgetreten waren. Der einzige vertretbare Extrapokal an diesem Tag…

An unseren 26 Treffern beteiligten sich mit Paddy (10), Hasi (7), Michi (4), Arne (2), Kilian (1), STO (1) und Nick (1) alle Feldspieler. Ein absolutes Novum in unserer Historie. Dominique musste nur drei Mal hinter sich greifen und lieferte wie gewohnt eine sehr solide Leistung ab.